SCHERE ZWISCHEN ARM UND REICH: WO ORDNET IHR EUCH EIN?

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    • SCHERE ZWISCHEN ARM UND REICH: WO ORDNET IHR EUCH EIN?

      Liebe LuxusTalk-Gemeinde,

      ich mache mir derzeit oft Gedanken, wie groß doch der Unterschied zwischen Armut & Reichtum ist.
      Viele Menschen, davon möchte ich mich nicht ausschließen, klagen immer wieder übers Leben. Nichts liefe gut im Leben. Aber dabei vergisst man oft, dass ein Dach überm Kopf doch schon einiges Wert ist? Immerhin gibt es tatsächlich immer noch Menschen, die diesen "Luxus" nicht haben. Viele sehen dies als Selbstverständlichkeit an.

      Für Andere zählt nicht das Materielle. Diese Leute sagen, dass es schon ein Reichtum ist, solange man mit Gesundheit gesegnet wurde.

      Wie steht Ihr zu dieser Thematik?
      Was ist Armut? Was ist Reichtum?
      Wo ordnet Ihr euch dort ein?

      Ich bin auf Eure Meinungen gespannt ;)
    • Ich finde das ist ein wichtiges Thema, dass uns auch alle betrifft. Den Einen weil es wirklich ums eine Existenz geht, dem Anderen weil er sich auch noch auf die Straße trauen muss. Was bringt es mir wenn ich zu Hause in meinem Haus super leben kann, aber dann keinen Fuß vor die Türe setzen kann weil man einerseits mehr Angst haben muss ausgeraubt zu werden und andererseits gar nicht mehr hinaus möchte weil alles kaputt und marode ist.
      Ich persönlich möchte, dass jeder ein zufriedenes Leben haben kann, darauf sollte der Staat auch mehr wert legen.
    • Eine sehr gute Frage.
      Leider habe ich auch keine perfekte Lösung.
      Die Schere Existiert. Ich halte es da aber ein bischen wie Platon in "Der Staat" und finde das tatsächlich nicht schlimm.
      Wäre eine interessante Diskussion in die ich mich auch gerne einbringe, wenn hier mal ein paar beim Thema bleiben und sich auch Mühe geben.

      Armut ist für mich, wer sozialhilfeberechtigt ist.
      Reichtum ist ein Vermögen, dass nicht mehr verloren gehen kann. Also so ab 100 Mio aufwärts.

      Die meisten Menschen würden mich wohl als reich einschätzen. Ich sehe mich eher als wohlhabend.

      Viele grüße
    • Also kratzt du an den 100 Mio.
      Das ist schon eine Definition von Reichtum über die man zumindest mal diskutieren müsste. Erst von Reichtum ab 100 Mio. zu sprechen, ist schon mal eine starke Aussage. Da fühle ich mich dann gleich arm obwohl ich sehr weit weg davon bin, zumindest nach meiner Definition.
      Reichtum beginnt für mich schon an dem Punkt, an dem ich mir keine Sorgen mehr machen muss wenn morgen die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto nicht mehr fährt. Dann wenn solche Ereignisse mich eigentlich nicht mehr tangieren. Da sind wir dann aber weit weg von den 100 Mio. am Konto.
    • Jepp ein Thema, das man trefflich diskutieren kann.
      Im Bereich der der Reichenforschung gibt es da so ein paar Grenzen. 1 Mio, 30 Mio, 100 Mio und 1.000 Mio.
      Dann ist immer noch die Frage USD oder lokale Währung.
      Ich habe da im Bezug auf Millionär mal ein paar Sachen hier geschrieben.

      Nee. Leider bin ich von den 100 Mio weit weg. Ich arbeite an den 10 Mio. Wird aber selbst bei optimistischen Schätzungen noch gut 5 Jahre dauern.
      Aber man braucht ja Ziele im Leben. :)

      Gruß
    • Neu

      Gut, dann kann man aber immer noch sagen, dass es schon jetzt Reichtum ist. Also wenn man dann schon mal mehr Zinsen im Monat von seinem Geld am Konto bekommt, als ein normaler Durchschnittsverdiener verdient, wird es schwer da anderen Menschen zu erklären, warum das nicht Reichtum sein soll;)
      Sicher empfindet man für sich meistens, mehr geht immer. Man sollte sich aber dann auch fragen ob es das alles Wert ist.
      Ob 5 Mio. oder 10 Mio. am Konto, was ändert sich da bei dir?
      Bei 10 Mio. oder 1 Mrd., da kann sich verstehen, dass sich da einiges ändert;)
    • Neu

      Parsec schrieb:

      Also wenn man dann schon mal mehr Zinsen im Monat von seinem Geld am Konto bekommt, als ein normaler Durchschnittsverdiener verdient,
      ...

      Ob 5 Mio. oder 10 Mio. am Konto, was ändert sich da bei dir?
      Naja, das mit den Zinsen ist so ne Sache. Aktuell muss man ja froh sein, dass man keine Aufbewahrungsgebühr bezahlen muss.
      Auf meinem Tagegeldkonto mit glatt 2 Mio EUR bekomme ich im Quartal knapp 30 EUR Zinsen. (Quellensteuer ist schon runter. :) )
      Und irgendwie schaffen es meine Bankberater auch nicht wirklich was zu reisen. Die letzten jahre schaffen die praktisch ihre Kosten zu decken.

      5 Mio. oder 10 Mio.
      Gute Frage. Vor der Finanzkrise hätte ich gesagt, es gibt praktisch keinen Unterschied.
      Mitlerweile gehe ich ja davon aus, dass Geld keinen oder kaum Ertrag bringt. Und dann kann ich nach meinem Erwerbsleben von 10 Mio einfach doppelt so lange leben als von 5 Mio.
      Aber realistisch ist 10 Mio einfach nur eine runde Zahl und eben ein Ziel, dass man erreichen kann.
      Aber ich gebe Dir recht. Mit 5 Mio kann ich mir im normalen Bereich alles leisten was ich möchte und mit 10 Mio immer noch kein Privatflugzeug kaufen.

      Ich sehe mich nicht als reich.
      Warum ?
      Weil ich nicht so lebe. Ich lebe in einer Doppelhaushälfte, habe 3 BMW vor der Tür, gehe jeden Tag 7-10 Stunden arbeiten und mache jetzt auch (mit einer Ausnahme) keine Urlaube die meine genzen Nachbarn nicht auch machen würden. Und das sind alles die klassischen "Experten" in goßen Firmen. Ordentliches Einkommen, kein Vermögen.
      Nix Ferrari, nix Gärtner, nix Schwimmbad im Haus ....

      Gruß
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